#1 Diabetes von WAU 12.03.2010 16:36

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Diabetes

Was ist Diabetes (Diabetes mellitus)?
Diabetes ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels durch mangelnde Insulinbildung im Körper.Die Zuckerkrankheit bedarf bei Hunden praktisch immer einer lebenslangen Gabe von Insulin, ist aber gut beherrschbar.

Unverzichtbare begleitende Maßnahmen
bei der Behandlung des erkrankten Hundes sind:


* Einstellung auf das ideale Körpergewicht (Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme)
* Einhaltung eines strikten Fütterungskonzeptes (Futterart, Futtermenge und Fütterungszeit sollen stets gleichleibend sein). Das für Hunde zugelassene Insulin besteht aus einem amorphen Insulin und einem kristallinen Insulin, deren maximale Wirkung zum Einen kurz nach der Injektion, zum Anderen etwa nach 7 bis 8 Stunden auftreten, eine Eigenschaft, die bei der Fütterung berücksichtigt werden muss.
* Minimierung von physischem und psychischem Stress (z. B. keine ungewohnte körperliche Belastung)

Außerdem müssen weitere eventuell vorliegende Grundkrankheiten ausgeschlossen bzw. behandelt werden.

Linsentrübung (Katarakt)

Bislang sind keine Medikamente bekannt, die eine Katarakt wirksam
revidieren oder auch nur ein Fortschreiten verhindern können. Die
Therapie der Wahl ist die Operation.
Diese wird beim Hund prinzipiell analog zu der beim Menschen
durchgeführt. http://www.tsh.de/Material/Katarakt.pdf

Wie entsteht Diabetes (Diabetes mellitus)?
Durch ungeregelte Zusammenarbeit zwischen Hormondrüsen und dem vegetativen Nervensystem wird der Kohlenhydratstoffwechsel gestört. Die Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig Insulin. Mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate können nicht vollständig verbrennen. Dadurch wird der Blutzuckergehalt erhöht; es kommt zu einer Zuckerausschwemmung im Urin.

Welches sind die ersten Anzeichen von Diabetes?
Die ersten Krankheitsanzeichen sind starker Durst, vermehrte Harnmenge, Heisshunger, verminderte Leistungsfähigkeit. Diabetes entsteht langsam innerhalb vieler Wochen oder Monate. Gesichert wird die Diagnose durch Nachweis erhöhten Zuckergehalts im Blut und Zuckerausscheidung im Urin.

Was sind die Folgen einer Zuckerkrankheit?
Wenn der Zuckerspiegel im Blut über längere Zeit viel zu hoch ist, kann es als Folge davon zu Augenveränderungen bis hin zur Blindheit kommen; schlecht eingestellte Diabetiker leiden zudem häufiger an Nervenschädigungen, sowie Nieren und Herzerkrankungen.
Können diese Folgeerscheinungen verzögert oder vermieden werden ?
Die Bauchspeicheldrüse von Diabetikern bildet zu wenig Insulin. Dieses kann dem Körper aber durch regelmässiges Spritzen von Insulin zugeführt werden. Da sich der Insulinbedarf des Körpers jedoch mit der Zeit verändern kann, sind regelmässige Kontrollen des Blutzuckers zur Überprüfung und Einstellung der geeigneten Insulindosis notwendig. Durch eine gute Einstellung der Insulindosierung können die Folgeschäden der Zuckerkrankheit verzögert und teilweise verhindert werden.

Können diese Folgeerscheinungen verzögert oder vermieden werden?
Die Bauchspeicheldrüse von Diabetikern bildet zu wenig Insulin. Dieses kann dem Körper aber durch regelmaessiges Spritzen von Insulin zugeföhrt werden. Da sich der Insulinbedarf des Körpers jedoch mit der Zeit verändern kann, sind regelmässige Kontrollen des Blutzuckers zur Ueberprüfung und Einstellung der geeigneten Insulindosis notwendig. Durch eine gute Einstellung der Insulindosierung können die Folgeschäden der Zuckerkrankheit verzögert und teilweise verhindert werden.

Eine Laboruntersuchung bringt Klarheit
Die Diagnose eines Diabetes ist mit Hilfe von Laboruntersuchungen recht einfach zu stellen.
Typisch sind ein erhöhter Zuckerspiegel im Blut und ein zuckerhaltiger Urin.
Durch den Diabetes wird die Abwehrbereitschaft des Körpers gegenüber Infektionen herabgesetzt. Besonders anfällig sind die Harnwege. Es ist daher wichtig, dass der diabeteskranke Hund regelmässig gründlich untersucht wird und dass die Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt werden. Etwa die Hälfte aller diabeteskranken Hunde entwickeln eine diabetische Linsentrübung, die die Sehkraft stark beeinträchtigen oder auch zur Erblindung führen kann.
Manchmal entsteht diese Linsentrübung innerhalb von wenigen Tagen, meistens dauert es jedoch Wochen bis Monate. Durch eine gute Diabeteseinstellung kann die Enstehungsgeschwindigkeit verlangsamt werden. Wenn eine Linsentrübung einmal vorhanden ist, bildet sie sich jedoch nicht mehr zurück, in diesem Fall kann nur eine Operation helfen.
Spätkomplikationen an Niere und Nervensystem, wie sie beim diabetischen Menschen sehr gefürchtet sind, spielen beim Hund zum Glück praktisch keine Rolle.

Home Monitoring
Wie in der Humanmedizin, kann auch beim Hund ein Home Monitoring, d. h. die Kontrolle der Zuckerwerte zu Hause, durchgeführt werden. Das Verfahren ist bei Hunden zwar nicht so essentiell wie bei Katzen, in der Insulineinstellungsphase aber auf jeden Fall empfehlenswert

Auch die Langzeitüberwachung kann durch den Hundebesitzer selbst erfolgen. Hierbei sollten Trinkmenge, Harnabsatzmenge sowie mindestens einmal wöchentlich der Zuckergehalt im Urin (Teststreifen) oder im Blut kontrolliert werden

Unterzuckerung
Auch bei einem gut eingestellten Hund kann es zu einer Unterzuckerung (hypoglykämischer Schock), d. h. zu einem zu niedrigen Blutzuckerwert kommen. Die Anzeichen dafür sind starker Hunger, Unruhe, Zittern, Bewegungsstörungen (Zuckungen) bis hin zum Koma. Eine Unterzuckerung ist immer ein Notfall und muss sofort behoben werden.

Als Gegenmaßnahme wird empfohlen:

* Anbieten von Futter
* Einflößen einer Zuckerlösung (Traubenzucker, Honig oder Glukosesirup) in die Backentasche,
* Gabe eines Würfelzuckers oder Traubenzucker unter die Zunge

Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, ist eine umgehende Vorstellung beim Tierarzt unumgänglich.

Die Spritze ohne Nadel für Hund und Katz ist da (21.06.2007)
Vor allem für den Menschen entwickelt, zieht INJEX™ - „die Spritze ohne Nadel“ - jetzt immer mehr Tierhalter an. So sind es vor allem Hunde- und Katzenbesitzer, die bei Diabetesfällen ihrer Liebsten die sanfte Alternative für die tägliche Insulin Therapie benutzen.

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„Die Anwendung ist schmerzfrei, einfach und für jeden anwendbar. Und vor allem sanfter, als die Alternative, die Spritze mit Nadel“, so Dr. Stephan Gruner.

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